Unser neues Stromnetz: Intelligent und ungesund?

Neben Mobilfunk und WLAN kommen mit dem sogenannte „intelligente Stromnetz“ nun noch mehr Strahlenbelastungsquellen in die eigenen vier Wände. Smart Meter sind „intelligente“ Stromzähler, die Signale über die Elektroinstallation und die Geräte ins Haus abstrahlen. Dieser Elektrosmog kann eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Neben Kopfschmerzen, Unruhe und Übelkeit sind Langzeitfolgen wie Krebs kaum abzuschätzen.

Auf Grund von Beschwerden nach dem Einbau des Smart Meter wurde der VGM aktiv und hat sich mit dem Netzbetreiber LKW in Verbindung gesetzt.
Auf die Frage, ob der Zähler ausgebaut werden könnte, kam folgende lapidare Antwort: „Ein Ausbau des Smart Meters auf Kundenwunsch steht aus unserer Sicht nicht zur Diskussion.“

Konsequenzen und Kosten trägt der Endkunde

Bei dem persönlichen Treffen im Juni schlägt Gerald Marxer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der LKW, den Einbau eines Filters als Lösung vor. Dies koste den Endkunden ca. 1000.- CHF. Dass die Kosten auf die Kunden abgewälzt werden, wird mit der Energiemarktkommission begründet.
Wer bereit ist, für den Schutz vor der Technologie zu bezahlen, kann sich beim Stromkundendienst der LKW unter 236 02 02 melden.

Wer der Meinung ist, dass die potenzielle Gesundheitsgefahr nicht ins Eigenheim gehört und die Kosten vom Verursacher getragen werden sollten, kann folgendes tun: Melden Sie sich beim VGM unter il.ei1506047338nofel1506047338et@of1506047338ni1506047338. Wir werden gesammelt einen Antrag an die Energiemarktkommission stellen und aktiv werden.

Milliardenmarkt, Datenschutz und Stromausfall

Ziel dieser Technologie ist die Fernsteuerung elektrischer Geräte. Ein 500-Milliarden-Franken-Markt, an dem vor allem IT-Riesen verdienen wollen.

Die Smart Meter und die daran angehängten Wasser- und Gaszähler sind die Vorstufe zu diesem „Intelligenten“ Stromnetz. Der Betreiber, und jeder der sich Zugang verschaffen kann, hat sensible und persönliche Daten. Es können Rückschlüsse gezogen werden, wann wer zu Hause ist und wann genau die Klospülung gedrückt wird.

Die Fernabschaltung des Stromzählers ist heute schon möglich. Dies stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Der Sicherheitsexperte D. Baker hackte in 24 Stunden die Smartmeter von 15’000 Haushalten und hätte einen flächendeckenden Stromausfall verursachen können. Marxer beruhigt: „Die in Liechtenstein verwendete PLC-Technologie unterscheide sich davon und sei sicher.“ Ein befragter Sicherheitsexperte meint hingegen, es wären grössere „Blackouts“ möglich.

Die Profitinteressen der Wirtschaft auf Kosten der Gesundheit, der Privatsphäre und der Sicherheit der Bürger stehen zur Diskussion. Tragen auch Sie ihren Teil dazu bei: Gemeinsam verschaffen wir uns Gehör!

VGM, Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk
telefonie.li
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Weitere Informationen:
Hintergrundinformationen zu Zähler http://diagnose-funk.org/themen/intelligente-zaehler/index.php

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