Elektrosmog greift störend in Zellprozesse ein

Von Unternehmen ist zukunftsorientiertes Handeln gefragt

Alle Lebewesen stecken in einem immer dichter werdenden Netz elektromagnetischer, elektrischer sowie magnetischer Felder. Die Intensität technisch erzeugter Strahlung ist über Europa am höchsten, höher als in den USA oder China. Die „Digitalisierung der Welt“ bedeutet für unsere Zellen seit etwa 1998 eine ständig ansteigende Belastung durch Strahlung, an die sie nicht adaptiert sind.

Die hochfrequenten elektromagnetischen Felder greifen störend in Zellprozesse ein. Sie erzeugen eine Überproduktion von zellschädigenden freien Radikalen und stark reagierenden Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen, die die DNA schädigen können. Körpereigene Abwehrstoffe werden geschwächt, die Reparatur von DNA-Schädigungen wird gehemmt. Immer wieder veröffentlichen Forscher erschreckende Erkenntnisse, die bislang aber zu wenig ernst genommen werden.

Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema

Einer der weltgrössten Rückversicherer, die Swiss-Re warnt ihre Kunden mittlerweile vor Risiken, die ihnen Produkthaftpflicht bei Mobiltelefonen und Sendeanlagen bescheren könnte. Das Unternehmen erwartet „unvorhersehbare Folgen elektromagnetischer Felder“. Die Angst vor potenziellen Risiken wegen elektromagnetischer Felder ist auch bei den Versicherern gestiegen. Ein direkter Zusammenhang zwischen den elektromagnetischen Feldern und menschlichen Gesundheitsbeschwerden kann zu Schadenersatzansprüchen und grossen Verlusten im Bereich der Produkthaftpflichtversicherung führen. Diese Bedenken kommen nicht von ungefähr.

Es gibt viele Unternehmen die sich immer mehr mit dem Thema Elektrosmog auseinandersetzen. Eine gesundheitsfördernde Massnahme zur Reduzierung von Strahlung im Büro wurde mit grossem Erfolg für annähernd 750 Arbeitsplätze der „Allianz Handwerker Services GmbH“ und „Mondial Assistance Deutschland GmbH“ durchgeführt. Die Arbeitsplätze wurden nach Störquellen untersucht, analysiert und reduziert. Der Erfolg ist zukunftsweisend, die Mitarbeiter seien motivierter, die Zusammenarbeit und Kommunikation liefe besser, Krankheitstage seien zurückgegangen.

Ebenfalls zukunftsorientiert ist die sogenannte „Funkstille“ nach Dienstschluss. Sie soll die pausenlose Erreichbarkeit zu jeder Tageszeit einschränken. Bei BMW, Volkswagen, Telekom und Siemens müssen Mitarbeiter nach Feierabend nicht mehr auf dienstliche Anrufe oder Emails reagieren. Die Idee dahinter ist, durch Abschalten das Risiko für Burnout zu minimieren.

Gesundheit ist unser höchstes Gut. Der sorgsame Umgang mit der neuen Technologie lohnt sich sowohl privat als auch am Arbeitsplatz. Es gibt daher noch viel zu tun, um sich dem permanenten Elektrosmog entziehen zu können.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

Diagnose Funk

http://www.diagnose-funk.org/assets/ibn_allianz_weniger_elektrosmog_2013.pdf

Badische Zeitung, Funkstille nach Feierabend

http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/funkstille-nach-feierabend–74832379.html

VGM

Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk

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